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AKTUELLES

 


EK_MZeichnet2015


 

 

 

„Der vertikale Blick der Kartographie als künstlerische Methode stellt die klassische Zentralperspektive

der Renaissance und deren symbolische Form in Frage und ermöglicht die Auslotung von Abstraktion

und Realismus. Wie der Kartograph so arbeitet auch Michael Lukas mit den graphischen

Techniken eines abstrakten Zeichensystems. Räumliche Strukturen werden mit dem Anspruch

einer „All-Schau“ in einem Abstraktionsprozess codiert und auf lineare Strukturen reduziert, die in

ihrer prozesshaften Fortschreibung zur permanenten Überlagerung der Informationsebenen führen.


Die Verschmelzung von wahren und falschen Informationen ist der Karte immanent – die Komplexität

der multidimensionalen „Landschaft“ kann demnach mit unserem Auge allein nicht wahrgenommen

werden – sie bedarf einer anderen Denk- und Darstellungsweise. „Right way – wrong map“ wird zur

künstlerischen Methode, um neue inhaltliche und historische Bezüge zu formulieren.

Die zentralperspektivische Diktatur weicht einer polyperspektiven Anschauung. Die künstlerische

Landvermessung ist als erweiterter Begriff der klassischen Landschaftsdarstellung in seiner

Zeichenhaftigkeit zu verstehen.“


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


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